Förderprograme
Förderprogramme bieten hervorragende Möglichkeiten, Investitionen zu tätigen, die man sonst vor sich her schieben würde. Amortisationszeiten verkürzen sich. Dies gilt sowohl für Investitionen und Maßnahmen in Ihrem eigenen Betrieb als auch für die Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen. Wer seine Kunden auf Fördermöglichkeiten hinweisen kann, verkauft seine Leistungen wesentlich leichter. In beiden Fällen aber gilt: die Landschaft der Förderprogramme ist unübersichtlich. Wir helfen Ihnen, den Überblick zu behalten. Ganz gleich, ob Sie Ihre Kunden beraten oder sich selber Investitionen erleichtern möchten.
Überblick

Hier finden Sie alle Fachartikel zu Förderprogrammen in der Übersicht von A bis Z.
Die Artikel erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Förderangebote kennen und nutzen

Als Unternehmer im Handwerk finden sie vielfältige Anknüpfungspunkte, um von Fördermitteln im Energie- und Umweltbereich zu profitieren. Sie können Fördermittel entweder einsetzen, um Ihren eigenen Betrieb effizienter zu gestalten. Oder Sie können Ihren Kunden aufzeigen, dass Ihre Angebote deshalb besonders attraktiver sind, weil diese die Vorgaben einschlägiger Förderrichtlinien berücksichtigen und der Kunde so von Fördermitteln profitieren kann. In beiden Fällen dienen Fördermittel dazu, sinnvolle Investitionen zu erleichtern.
Lesen Sie, welche Vorteile Förderprogramme Ihnen bieten können und was Sie zu deren Nutzung beachten sollten.
weiterFördermittel zum Nutzen Ihrer Kunden

Sie können Ihre Leistungen besonders dann gut verkaufen, wenn Sie dem Kunden im Beratungsgespräch oder mit dem Angebot Fördermittel in Aussicht stellen können. Selbstverständlich können und sollen Sie keine Garantien dafür übernehmen, dass Ihr Kunde diese Mittel auch erhält. Eine Bewilligung von Fördermitteln ist von vielen Voraussetzungen abhängig, auf die Sie keinen Einfluss haben. Sie können aber sicherstellen und vermitteln, dass Ihre Produkte und Leistungen dem Inhalt nach gefördert werden können. Die zugehörigen Fördermöglichkeiten für die eigenen Angebote zu kennen und passgenau empfehlen zu können, ist ein wichtiges Merkmal, um sich von Wettbewerbern abzugrenzen und die eigene Kompetenz unter Beweis zu stellen. Informieren Sie sich über Fördermittel für
- Kunden aus Industrie und Gewerbe
- Private Wohnungs- und Gebäudeeigentümer
- die Gewerbliche Wohnungswirtschaft
- Wohngebäude der öffentlichen Hand
Fördermittel zum Einsatz im eigenen Unternehmen

Förderfähige Verbesserungsmaßnahmen können sich auf das Betriebsgebäude beziehen, auf die zugehörige Gebäudetechnik oder auf die Arbeitsmaschinen und Werkzeuge, mit denen Sie arbeiten.
Förderprogramme lassen sich zum Beispiel nutzen, um die Energieeffizienz oder die Materialeffizienz Ihres Betriebes zu verbessern. Dazu kann - je nach Thema - die reine Investition oder auch eine vorbereitende Beratung und Maßnahmenplanung gefördert werden.
weiterEnergieeffizienzberatung der KfW

Im Rahmen der "Energieeffizienzberatungen" gewährt die KfW Zuschüsse für qualifizierte und unabhängige Energieeffizienzberatungen. Durch die Beratung sollen Schwachstellen bei der effizienten Energieverwendung aufgezeigt und Vorschläge bzw. konkrete Maßnahmenpläne für Energie und Kosten sparende Verbesserungen entwickelt werden.
Im Regelfall läuft die Beratung in zwei aufeinander folgenden Schritten ab, die separat beantragt und gefördert werden:
- Initialberatung (1 bis 2 Beratertagewerke; Förderung durch 80%-Zuschuss)
- Detailberatung (bis maximal 10 Beratertagewerke; Förderung durch 60%-Zuschuss)
ERP-Umwelt- und Energieeffizienzprogramm A der KfW

Für Energieeffizienzmaßnahmen mit geringerer Wirksamkeit, die nicht den Anforderungen des Programmteils B entsprechen, können Sie den Programmteil A des ERP-Umwelt- und Energieeffizienzprogramms der KfW nutzen. Ebenso unterstützt die KfW mit dem Programmteil A Ihre Investitionen in „allgemeine Umweltschutzmaßnahmen“ die dazu beitragen, die Umweltsituation wesentlich zu verbessern. Die Programmgruppe A zeichnet sich durch eine große Anwendungsbreite aus.
weiterERP-Umwelt- und Energieeffizienzprogramm B der KfW

Für Energieeffizienzmaßnahmen mit besonderer Wirksamkeit können Sie den Programmteil B des ERP-Umwelt- und Energieeffizienzprogramms der KfW nutzen.
Energieeffizienzmaßnahmen mit geringerer Wirksamkeit gelten bei der KfW als „allgemeine Umweltschutzmaßnahmen“; die Förderung erfolgt dann – weniger attraktiv – im Programmteil A. In beiden Fällen stellt die KfW zinsbegünstigte Darlehen bereit.
Lesen Sie mehr zu Förderangebot und Voraussetzungen.
weiterBAFA-StatusCheck 'Klimaschutzmaßnahmen an gewerblichen Kälteanlagen'

Gewerbliche Kälteanlagen stellen ein besonders erfolgversprechendes Potenzial dar, um die Gesamtemissionen an Treibhausgasen zu reduzieren. Daher fördert die Bundesregierung – vertreten durch das Bundesamt für Ausfuhrkontrolle (BAFA) - Beratungen und Investitionen, die zu verbesserten und damit klimafreundlicheren Kälteanlagen führen.
Über die Status-Check-Förderung können Betreiber von Kälteanlagen einen 75 %-Zuschuss (maximal 1.000. Euro) für eine umfassende energetisch-kältetechnische Bestandsaufnahme einer bestehenden Kälteanlage erhalten. Damit eine StatusCheck-Förderung möglich ist, müssen jedoch einige Bedingungen erfüllt sein.
weiterBAFA-Förderung investiver Klimaschutzmaßnahmen an gewerblichen Kälteanlagen - Basisförderung

Gewerbliche Kälteanlagen stellen ein besonders erfolgversprechendes Potenzial dar, um die Gesamtemissionen an Treibhausgasen zu reduzieren. Daher fördert die Bundesregierung – vertreten durch das Bundesamt für Ausfuhrkontrolle (BAFA) – Investitionen in gewerblich genutzte Kälteanlagen, die zu verbesserten und damit klimafreundlicheren Kälteanlagen führen.
Über die Status-Check-Förderung können Betreiber von Kälteanlagen einen 75 %-Zuschuss (maximal 1.000. Euro) für eine umfassende energetisch-kältetechnische Bestandsaufnahme einer bestehenden Kälteanlage erhalten. Damit eine StatusCheck-Förderung möglich ist, müssen jedoch einige Bedingungen erfüllt sein.
weiterBAFA-Förderung investiver Klimaschutzmaßnahmen an gewerblichen Kälteanlagen - Bonusförderung

Zusätzlich zur Basisförderung für die Ertüchtigung von Altanlagen oder die Anschaffung energieeffizienter Neuanlagen ist auch noch eine Bonusförderung möglich. Damit sollen insbesondere Maßnahmen zur Nutzung von Abwärme aus Produktionsprozessen (zum Beispiel mittels Wärmerückgewinnung, Wärmepumpen) mit dem Zweck der Bereitstellung von Prozess- und Heizwärme gefördert werden.
Eine Bonusförderung gibt es nur, wenn auch eine Basisförderung für dieselbe Kälteanlage am selben Standort gewährt wird. 25 Prozent der Nettoinvestitionskosten werden bezuschusst, wenn sowohl die Anspruchsvoraussetzungen für die Basis- als auch für die Bonusförderung erfüllt sind. Der Fördersatz steigt auf 35 Prozent der Nettoinvestitionskosten, wenn zusätzlich Kohlendioxid, Ammoniak oder nichthalogenierte Kohlenwasserstoffe als Kältemittel verwendet werden.
weiterÖkoeffizienz-Check Handwerk

Hohe Verbräuche an Material, Energie und sonstigen Betriebsmitteln führen zu hohen Kosten, die den Gewinn schmälern. Betriebe, die besonders ressourceneffizient wirtschaften, senken ihre Kosten und steigern dadurch ihre Wettbewerbsfähigkeit. Daher lohnt es, im Betrieb nach Verbesserungspotenzialen zu suchen.
Genau zu diesem Zweck bietet die Effizienz-Agentur NRW (EFA) mit dem Ökoeffizienz-Check Handwerk ein speziell auf die Anforderungen von Handwerksunternehmen gerichtetes Beratungsinstrument an.
weiterProgres.NRW
Mit dem Förderbaustein "Markteinführung" des Förderprogramms Progres.NRW werden Unternehmen gefördert, die marktfähige Produkte zur effizienten Umwandlung und sparsamen Verwendung von Energie und zur Nutzung unerschöpflicher Energiequellen nutzen wollen. Gefördert werden insbesondere die Ausgaben für Errichtung, Reaktivierung und Ausbau fabrikneuer Anlagen wie Wärmerückgewinnungsanlagen und regeltechnische Einrichtungen.
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